Kupfer, das lachsrote Metall mit dem chemischen Symbol Cu, steht im periodischen System der Elemente in der ersten Nebengruppe über Silber und Gold. Mit diesen Edelmetallen hat das Kupfer Ähnlichkeiten. So sind Kupfer und Gold die beiden einzigen farbigen metallischen Elemente; Kupfer und Silber sind die beiden besten Leiter für Wärme und Elektrizität

Kupfer, Gold, Silber und Zinn waren die ersten Metalle, welche die Menschheit in ihrer Entwicklung kennen lernte.

Später wurde es mit Zinn und Bleianteilen zu Bronze legiert. Diese härtere und technisch widerstandsfähigere Legierung wurde zum Namensgeber der Bronzezeit.

Physikalische Eigenschaften
Mit einer Dichte von 8,9 kg/dm3 gehört Kupfer wie Gold zu den Schwermetallen, sein Schmelzpunkt liegt bei 1083 C und einen Siedepunkt von 2595 C. Die Leitfähigkeit ist nur wenig schlechter als Silber und deutlich höher als Gold.

Kupfer ist auch Bestandteil vieler Legierungen wie das goldgelbe Messing (mit Zink), die Bronze (mit Zinn) und das Neusilber (mit Zink und Nickel). Rotgold ist eine Goldlegierung, bestehend aus Feingold, Kupfer und gegebenenfalls etwas Silber. Diese Legierungen werden wegen ihrer guten Eigenschaften, wie Farbe, Korrosionsbeständigkeit und Verarbeitbarkeit gerne vielfältig eingesetzt. Viele Münzwerkstoffe sind auf Kupferbasis hergestellt.

Oberflächenbehandlung
Kupfer ist ein auf der Oberfläche besonders gut zu bearbeitender und veredelnd zu behandelnder Werkstoff. Kupfer kann geschliffen, poliert oder chemisch geglänzt oder mit metallischen Überzügen elektrolytisch (galvanisch) veredelt werden. Es lassen sich dadurch schöne, kostengünstige Schmuckstücke herstellen.

Während Emailschichten meistens aus dekorativen Gründen aufgebracht werden, werden Lack- und Kunstharzbeschichtungen oft transparent verwendet, um den natürlichen Farbton der Werkstoffe oder die chemischen Färbungen zu bewahren. Andere Beschichtungen dienen der Verbesserung des Korrosionsschutzes.

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